Die Heilige Geschichte mit den Krippenfiguren aus der Kunsthandwerkstube

Bereits durch das bloße Erzählen oder Vorlesen der Heiligen Geschichte kommt deren Magie und Stärke zum Ausdruck – erkennbar an den leuchtenden Augen der großen und kleinen Zuhörer, wenn diese einmalige Geschichte alljährlich zum Besten gegeben wird. Noch viel stärker zieht einen die Heilige Geschichte jedoch in ihren Bann, wenn sie mittels einer Krippe und den zugehörigen Figuren nachgestellt wird. Die erzgebirgische Volks- und Holzkunst mit ihren liebevoll gearbeiteten Krippenfiguren bietet hierzu die ideale Grundlage.

So geschah es vor gut 2000 Jahren, dass der römische Kaiser Augustus beschließt, eine Volkszählung durchzuführen: Alle Bewohner des Römischen Reiches sollen erfasst werden und sich zu diesem Zwecke in den Heimatort des jeweiligen Familienvaters begeben. Das ganze Land gerät in Bewegung; auch der Zimmermann Josef – als Krippenfigur mit einer Laterne dargestellt – begibt sich mit seiner hochschwangeren Frau Maria auf die Reise in seine Heimatstadt Bethlehem.

Das Paar kommt spät dort an und sucht verzweifelt nach einer Herberge für die Nacht. Sie klopfen an mehrere Türen, doch niemand will Josef und seiner Frau Unterkunft geben; alle Pensionen sind besetzt, kein Zimmer ist mehr frei, so kriegen sie es an jeder Tür zu hören.

Schließlich gelingt es den beiden doch noch, ein Quartier zu finden: Einer der Gastwirte bietet ihnen an, in seinem Stall zu übernachten. Maria und Josef richten sich ein, so gut man dies in einem Stall tun kann – zwei Ochsen und ein grauer Esel mit langen Ohren sehen ihnen dabei zu. Nach kurzer Zeit geschieht, womit Maria und Josef bereits jeden Moment gerechnet hatten: Bei Maria setzen die Wehen ein. Und es dauert nicht lange, da halten sie ihr Baby in den Händen: Ihren ersten Sohn. In Ermangelung eines ordentlichen Bettchens wickeln sie das Kind in weiße Tücher und legen es in eine mit Stroh gefüllte Futterkrippe. Am Himmel über dem Stall und den daneben stehenden Palmen erstrahlt ein heller, wunderbar leuchtender Stern: Der Messias ist geboren!

Zur selben Zeit erscheint einer Gruppe von Hirten, die auf den umliegenden Feldern ihre Schafe weiden, ein prächtiger Engel. Die Hirten fürchten sich, so etwas haben sie noch nie gesehen. Doch der Engel beruhigt sie und verkündet ihnen Großes: Der Heiland ist geboren! Zu dem einen gesellen sich weitere Engel, die Gott lobpreisen den Frieden auf Erden verkünden. Die Hirten machen sich sofort auf den Weg und folgen dem hellen Stern, den sie in der Ferne über dem Ort Bethelehem sehen. Sie wollen dabei sein, sie wollen das Jesuskind begrüßen!

Dort eingetroffen, sehen die Hirten weitere Menschen, die gekommen sind, um das Kindlein zu sehen und zu preisen: Kameltreiber mit ihren Kamelen, eine Gruppe von Bauern und drei prächtig geschmückte Könige, die ebenfalls dem Stern gefolgt sind und dem Jesuskind Geschenke aus dem Morgenland mitgebracht haben: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Alle Figuren sind als Krippenfiguren erhältlich, ebenso die wunderschön gearbeiteten Krippenhäuser und die prachtvollen Krippenengel – wertvolle Stücke erzgebirgischer Volks- und Holzkunst, die für nachhaltige Qualität stehen und bei zahlreichen Kennern als Sammlerstücke beliebt sind.